Öffentlicher Verkehr in Berlin
Das von BVG und VBB betriebene öffentliche Verkehrsnetz in Berlin ist einfach zu nutzen, gut angebunden und erschwinglich. Fahrkartenautomaten gibt es an Bahnhöfen oder auf Bahnsteigen. Die Fahrkartenautomaten mit Touchscreen bieten mehrere Sprachoptionen und akzeptieren Bargeld und Karten. Wähle deinen Fahrscheintyp – von Einzelfahrten bis Tages- oder Wochenkarten ist alles dabei – und schon kann's losgehen. Es gibt keine Drehkreuze oder Schranken, da die BVG darauf vertraut, dass du eine Fahrkarte kaufst – doch vergiss nicht, die Fahrkarte vor der Nutzung an den kleinen Stempel-Automaten zu entwerten. Die kultigen gelben U-Bahn-Züge bestehen aus 10 Linien, halten häufig und decken alle zentralen Bereiche und Attraktionen ab, die Besucher besuchen möchten. Die oberirdischen S-Bahnen verbinden unter anderem die wichtigsten Bahnhöfe und Busbahnhöfe, Flughäfen und eine Stadtringlinie – die Ringbahn genannt wird. Eine Flotte von Straßenbahnen und Bussen ergänzt die Strecken zwischen den Bahnhöfen. Ein Fahrschein gilt für Zug, Bus oder Straßenbahn und ist für 1,5 Stunden in eine Richtung gültig. Die Linien verkehren werktags von 4:30 bis 1:30 Uhr und freitags und samstags 24 Stunden lang. Die Nutzung der verschiedenen Verkehrsmittel in Berlin ist eine unterhaltsame Art und Weise, den Trubel der Stadt und ihre Menschen zu erleben.
Die beste Zeit für einen Berlin-Besuch
In Berlin sind die Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten enorm und können im Sommer bis zu 35 Grad Celsius betragen und im Winter unter 0 Grad Celsius sinken. Der Winter kann schon mal kalt mit grauem Himmel sein, doch lasse dich davon nicht abschrecken, Berlin zu besuchen und die reiche Kultur, Geschichte und aufregenden Attraktionen zu genießen, die über die ganze Stadt verstreut sind. Wenn du nicht auf die Temperaturen und das windige Wetter mit den häufigen Regenschauern des Berliner Winters vorbereitet bist, solltest du die Stadt von Mai bis September besuchen – allerdings teilst du sie dann mit vielen weiteren Touristen. Im Sommer finden in Berlin zahlreiche Musikevents, Open-Airs und Straßenfeste statt, die der Stadt ihr besonderes Flair verleihen. Im Frühling (März bis Mai) kann es in Berlin bereits wunderbar warm und die Preise sind außerhalb des Sommers günstiger, doch ein Besuch in Berlin lohnt sich wirklich zu jeder Jahreszeit.
Spaziergang durch Berlin
Der Berliner Bezirk Mitte mit dem Alexanderplatz, einem großen Platz für Fußgänger, ist dein Ausgangspunkt für einen Spaziergang zu den zentralen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die ikonische Spitze des Fernsehturms, die sich vom "Alex" aus erhebt, wird dir dabei helfen, dich zu orientieren, und bietet außerdem einen fantastischen Panoramablick aus der sich drehenden Kuppel. Vorbei am Roten Rathaus, dem ikonischen Backsteinbau und Sitz des regierenden Bürgermeisters, geht es zum Nikolaiviertel, dem mittelalterliche Zentrum Berlins mit verschachtelten Gassen und wiederaufgebauten historischen Häusern. In direkter Nachbarschaft befindet sich die Museumsinsel mit einigen der bekanntesten Museen der Stadt und dem barocken Berliner Dom. Weitere Museen, Galerien und historische Bauten wie die Staatsoper oder die Humboldt-Universität begegnen dir bei einem Spaziergang entlang der Straße Unter den Linden. Sie führt dich direkt zu einem weiteren Berliner Monument, dem Brandenburger Tor, an das sich der bewaldete Tiergarten anschließt. Von hier erhascht du auch den ersten Blick auf Berlins Goldelse, wie die Siegessäule von Einheimischen genannt wird. Das Brandenburger Tor liegt auch in der Nähe des Regierungsviertels und des Reichstagsgebäudes, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Bist du mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, mach noch einen Abstecher zur Eastside Gallery, wo noch Reste der Berliner Mauer zu sehen sind. Oder besuche den Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße, einem Ost-West-Übergang aus der Zeit der Teilung. Ein Spaziergang durch Berlin ist eine großartige Gelegenheit, die Stadt aus nächster Nähe zu erleben.
Essen in Berlin
Die Berliner Küche ist eher deftig und rustikal, mit Schweinefleisch als Hauptbestandteil der meisten Gerichte. Die Stadt hat eine ausgeprägte Kneipenkultur, und das Essen ist ein wichtiger Teil davon. Einheimische und Besucher gehen oft aus, um sich ein Bier und eine Reihe von köstlichen Gerichten zu gönnen. Ein typisches Gericht in Berlin ist das Eisbein, eine langsam gebratene Schweinshaxe mit einer knusprigen Außenschicht, die auf einem Bett aus Sauerkraut serviert wird. Street Food und Food Festivals sind ein wichtiger Teil der Berliner Esskultur. In der Markthalle Neun kannst du einige ausgefallene Street-Food-Gerichte, aber auch Klassiker wie Currywurst oder Berliner (Siedegebäck mit Marmeladenfüllung) probieren. Das Thomas Eck in Berlin-Charlottenburg ist ein authentisches deutsches Restaurant, das eine Vielzahl von Wurstsorten serviert, zu denen eine Auswahl an lokalen Bieren getrunken wird. Wer ein luxuriöses Esserlebnis sucht, sollte den mit einem Stern ausgezeichneten Restaurants von Tim Raue, Max Strohe oder The Duc Ngo einen Besuch abstatten. Auch Veganer und Vegetarier kommen in Berlin auf ihre Kosten und können aus einer breiten Auswahl an Restaurants wählen. Unser Tipp: Lia's Kitchen, das eine große Auswahl an einzigartigen Gemüsegerichten bietet.