Bus nach Amsterdam
Backsteinhäuser, Grachten, Coffeeshops und viele, viele Radfahrer: das sind die Begriffe, mit denen man Amsterdam am
ehesten verbindet. Die Stadt ist eine besonders liberale Metropole im Herzen von Europa und begeistert mit einer
mitreißenden jugendlichen Kultur. Zudem liegt sie nicht weit vom Binnengewässer, dem IJsselmeer, aber auch der
offenen Nordsee entfernt. Als Top-Destination werden täglich zahlreiche Busverbindungen nach Amsterdam angeboten.
Unternehmen wie FlixBus, OuiBus/BlaBlaBus und Eurolines bringen dich auf direktem Weg von Städten wie Berlin,
Bremen, Brüssel und Köln in die niederländische Hauptstadt.
FlixBus nach Amsterdam
FlixBus ist im Moment eines der wichtigsten Transportunternehmen in Europa und bietet über diverse Subfirmen Fahrten
mit dem Bus nach Amsterdam an. Dabei buchst du z. B. deine Reise von Berlin, Paris, Rotterdam, Breda, Köln oder
Essen aus. Vor allem durch die Möglichkeit, umzusteigen, sind die Varianten, um mit dem Bus nach Amsterdam zu
kommen, fast grenzenlos. In Berlin fährt der FlixBus dabei an diversen Orten wie dem Alexanderplatz, dem ZOB und dem
Südkreuz ab. Nach etwa 10 Std. 25 Min. bis 14 Std. bis du an deinem Ziel. Die länger dauernden Busverbindungen nach
Amsterdam beinhalten meist einen Zwischenstopp z. B. in Leipzig, Dresden oder Magdeburg. FlixBus entlässt seine
Fahrgäste grundsätzlich am Haltepunkt Sloterdijk in die Freiheit. Hierbei handelt es sich um eine kombinierte Bus-
und Bahnstation. Du kannst also nach deiner Ankunft gleich in den Expresszug richtig Hauptbahnhof (Centraal)
einsteigen. Des Weiteren gibt es auch Busfahrten direkt zum Flughafen Schiphol.
OuiBus/BlaBlaBus nach Amsterdam
Von der führenden Mitfahrzentrale in Europa hat sich BlaBlaCar nun auch zu einem Busunternehmen entwickelt. Derzeit
betreibt der BlaBlaBus auch die ursprünglichen Routen von OuiBus in Frankreich und darüber hinaus. Hierzu gehören u.
a. auch die Busverbindungen nach Amsterdam, bspw. von Brüssel und Paris aus. Erstere dauert etwa 3 Std. bis 3 Std.
45 Min. und bringt dich von der Haltestelle Midi in Brüssel nach Sloterdijk. In Paris startest du mit dem Bus nach
Amsterdam von der Station Bercy Seine aus und erreichst nach ungefähr 7 bis 8 Std. dein Reiseziel. Du kannst sogar
wirkliche Langstrecken wie von Barcelona aus buchen, indem du einen Umstieg einplanst.
Eurolines nach Amsterdam
Eurolines ist ein europaweiter Verbund von Busunternehmen, die vor allem viele Langstreckenfahrten anbieten. So
kommst du mit dem Unternehmen auch von deutschen Städten wie Berlin, Karlsruhe, Stuttgart, Köln und München bis nach
Amsterdam. Auch andere europäische Metropolen wie Paris können als Ausgangspunkt für die Reise genutzt werden. In
Berlin gehen die Fahrten mit dem Eurolines Bus nach Amsterdam am ZOB neben dem Funkturm los. Nach ca. 11 Std.
erreichst du entweder Sloterdijk oder den Hauptbahnhof Amsterdam Centraal im Herzen der Stadt. Die Services an Bord
variieren hier etwas, da es sich je Strecke um andere Einzelunternehmen handelt. WLAN und Toiletten sind
grundsätzlich aber so gut wie immer mit dabei.
Amsterdam Couple. Source: Shutterstock
Die wichtigsten Busstationen in Amsterdam
Die wichtigste Busstation in Amsterdam ist Sloterdijk. Die Busse nach Amsterdam machen hier in der Regel direkt
vor dem Bahnhofsgebäude halt. Somit hast du auch eine ganze Reihe an Services vor Ort zur Verfügung. Du findest
innerhalb der Station z. B. zahlreiche Geschäfte, WLAN, Restaurants und Toiletten. Ein weiterer Vorteil ist,
dass in Sloterdijk auch mehrere Hotels ihre Dienste anbieten. Vom Bahnhof fahren zudem die Sprinter-S-Bahnen in
Richtung Hauptbahnhof, aber auch zum internationalen Flughafen in Schiphol. Dieser wird auch separat von einigen
Busgesellschaften wie BlaBlaBus und FlixBus angesteuert. Das ist insbesondere dann praktisch, wenn du hier einen
Flug in eine andere Stadt bekommen musst. Der Bus nach Amsterdam hält in diesem Fall direkt vor dem Terminal.
Welche Services gibt es an Bord der Busse nach Amsterdam?
Die verschiedenen Anbieter haben natürlich auch unterschiedliche Service. Zum Standard gehören heutzutage aber
die sauberen Toiletten, welche regelmäßig desinfiziert und gereinigt werden. Zudem offerieren dir die meisten
Busfirmen kostenloses Internet an Bord. Über WLAN hast du auf dem Weg nach Amsterdam Zugriff auf ein oft
begrenztes Datenvolumen. Wenn du Filme oder Serien schauen möchtest, verwendest du am besten den
Entertainment-Kanal. Hier laufen sogar aktuelle Kinohits, ohne den kostenloses Datenvolumen zu belasten. Daneben
sind aber auch Musik und Spiele verfügbar. Auf vielen Busverbindungen nach Amsterdam kannst du individuell beim
Fahrer warme und kalte Getränke sowie kleine Snacks kaufen. Wir empfehlen dir übrigens die Mitnahme von
Fahrrädern: Amsterdam ist nämlich Europas Hauptstadt der Drahtesel.
Bustickets nach Amsterdam: gut zu wissen
Egal, mit welchem Unternehmen und welcher Busverbindung du nach Amsterdam fährst: eigentlich wird heutzutage
durchweg das elektronische Ticket-System genutzt. Du buchst also deine Reise mit dem Bus nach Amsterdam und
erhältst nach erfolgreicher Bezahlung deinen QR-Code. Diesen kannst du einfach auf dem Telefon und Tablet
speichern oder druckst ihn, um sicher zu gehen, aus. Wichtig ist, dass du das schwarzweiße Code-Muster vor dem
Einstieg dem Fahrer vorzeigst. Dieser scannt es ein, hakt deinen Namen ab und lässt dich zusteigen. Bevor du
dich zu deinem Platz begibst, legst du schweres Gepäck im Kofferraum unterhalb des Passagierbereichs ab. Bei der
Sitzplatzauswahl gibt es von Seiten der Anbieter unterschiedliche Systeme, bei denen man mal vorab reservieren
muss und ein anderes Mal freie Wahl möglich ist. Wenn du schnell und einfach deine Fahrt mit dem Bus nach
Amsterdam buchen willst, nutzt du am besten Omio. Hier erhältst du eine klare Übersicht über alle angebotenen
Fahrten und verpasst nie einen Deal.

Amsterdam Night. Source: Shutterstock
Nach Amsterdam mit dem Bus: Reisetipps
Nimm dein Fahrrad mit! Amsterdam ist die europäische Hauptstadt der Drahtesel und es gibt sogar Parkhäuser
für die zweirädrigen Gefährte. Die Fahrradwege sind hervorragend ausgebaut und du bist weitgehend getrennt
vom Autoverkehr unterwegs. Sehr schön ist es dabei, an den Grachten entlang zu radeln oder dem Vondelpark
einen Besuch abzustatten. Oder aber du wechselst vom Rad auf das Boot.
Touren mit dem Ausflugsschiff oder
dem Kanu sind eine spannende Art und Weise, um die Sehenswürdigkeiten von Amsterdam kennenlernen zu können.
Der eigentliche öffentliche Nahverkehr wird im Wesentlichen mit den Bahnen für größere Distanzen und mit
Bussen für Strecken innerhalb der Viertel gestemmt. Des Weiteren sind die Straßenbahnen eine gute
Möglichkeit, um schnell von A nach B zu kommen. Unter der IJ kannst du zudem mit der Metrolinie hindurch auf
die andere Seite fahren. Schöner ist es aber eigentlich mit den Amsterdamer Fähren überzusetzen.
Amsterdam hat dir nun wirklich viel zu bieten. Verbringe z. B. entspannte Stunden am Ufer der IJ, wo sich
viele trendige Bars und Clubs angesiedelt haben. Das betrifft allem voran die Nordseite des Flusses, die bei
Studenten immer beliebter wird. Wenn du dagegen eher shoppen gehen möchtest, bist du am Damrak richtig. Der
Boulevard und seine Seitenstraßen gelten als wichtigster Ort zum Einkaufen. Du findest hier exquisite
Boutiquen und Elektronikfachmärkte. Und zwischendrin: Amsterdams berühmte Imbissbuden. Lasse dich mit Snacks
wie doppelt frittierten Pommes, Frikandel, Kroket und Poffertjes verwöhnen.
Der Clou bei vielen Gerichten
ist die Sauce. Diese reicht von klassisch Mayo-Ketchup bis hin zu exotischen Finessen wie dem indonesisch
inspiriertem Erdnussdip. Aufgrund der Kolonialgeschichte gibt es bis heute viele Restaurants mit
indonesischer und karibischer Küche in Amsterdam. So kannst du nicht nur holländische Cuisine, sondern
authentische Gerichte aus aller Welt probieren. Wenn du dich neben Kulinarik auch für Malerei interessierst,
ist das Rijksmuseum ein absolutes Muss. Hier werden die Gemälde der Maler aus der Goldenen Ära der
niederländischen Kunst ausgestellt, bspw. Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer und Frans Hals. Dem
Impressionisten Vincent van Gogh ist ein eigenes Museum in der Nachbarschaft gewidmet.