Entdecke Thüringer Wald

Di., 02. Juni
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Über den Thüringer Wald

Der Thüringer Wald ist ein Mittelgebirge im Zentrum Deutschlands, dass sich über etwa 150 Kilometer durch das Bundesland Thüringen erstreckt. Im Osten geht es nahtlos ins Thüringer Schiefergebirge über. Die höchste Erhebung ist der Große Beerberg mit ca. 982 Metern. Der Thüringer Wald ist oft sinnbildlich für den gesamten Freistaat Thüringen und war aufgrund seines märchenhaften Erscheinungsbildes schon mehrfach Drehort verschiedener Filme. Berühmt ist der Thüringer Wald zudem auch für den Rennsteig, mit 170 Kilometern Deutschlands längster Wanderweg.


Allgemeine Informationen | Anreise zum Thüringer Wald | Mobilität im Thüringer Wald | Sehenswürdigkeiten

Allgemeine Informationen

Das gesamte Gebiet des Thüringer Waldes ist durch seine sanften Höhenzüge geprägt, die größtenteils mit Nadelbäumen, aber auch mit Eichen und Buchen bewachsen sind. Etliche Wiesenflächen und eine eher dünne, dörfliche Siedlungsstruktur runden das Bild ab. Zu den bekanntesten Orten im und um den Thüringer Wald gehören Eisenach und der Wintersportort Oberhof. Der Großteil des Mittelgebirges ist im Naturpark Thüringer Wald zusammengefasst. Die einzigen großen Eingriffe sind neben der neuen Autobahn die Stauseen einiger Talsperren. Das “Rennsteiglied” gilt als inoffizielle Landeshymne des Freistaates Thüringen.

Lage

Der Thüringer Wald liegt im Westen Thüringens und erstreckt sich von der Werra (ein Quellfluss der Weser) bis zum Frankenwald. Bei Eisenach ist das Mittelgebirge weniger als 10 Kilometer breit. Zwischen den Höhenzügen erstrecken sich langgezogene, teils sehr schmale Täler. Einige interessante Formationen, wie der Falkenstein bei Tambach-Dietharz, zeugen von einer bewegten geologischen Geschichte.

Klima

Wie in den meisten deutschen Mittelgebirgen ist das Klima im Thüringer Wald grundsätzlich mild. Die Wintermonate sind mit durchschnittlich -4°C recht angenehm und schneereich. Die meisten Niederschläge regnen sich am Südhang ab, wodurch der Nordhang wesentlich trockener ist.

Sprache

Deutsch


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Quer durch Thüringen: Eine Reise entlang der Thüringer Städtekette

Eine Reise durch Thüringen – wer an Deutschlands grünes Herz denkt, der denkt an tiefe Wälder, kristallklare Seen und Flüsse, an goldene Rapsfelder und auch unberührte Natur. Aber Thüringen, das sind auch die Städte, die einem ganzen Bundesland seinen Charakter und besonderen, ehrlichen Charme verleihen. Pulsierende Zentren voller Leben, Treffpunkte für Menschen jeden Schlages, Orte, in denen man sich einfach wohl und zuhause fühlt. Omio war für euch unterwegs und stellt euch einige der schönsten Städte in Thüringen und deren Umgebung vor.

Eisenach

Anreise Flug: Zum Flughafen Erfurt-Weimar oder Frankfurt, danach weiter mit dem Zug Bahn: Züge nach Bahnhof Eisenach Bus: Fernbus nach Eisenach Beginnen wir die Reise entlang der Thüringer Städtekette in Eisenach. Das unumstrittene Wahrzeichen der Stadt ist natürlich die Wartburg, die auf einem über 400 Meter hohen Berg über Eisenach thront. Aber Eisenach ist mehr als nur die Wartburg, neben der auch das Burschenschaftsdenkmal eine weithin sichtbare Landmarke ist. Südlich der Stadt beginnt der Rennsteig, Deutschlands längster Wanderweg. In der Innenstadt steht das, mit nur knapp 2 Metern Breite, schmalste Fachwerkhaus Deutschlands. Berühmtester Sohn der Stadt ist Johann Sebastian Bach, der in Eisenach seine ersten musikalischen Erfahrungen als Organist sammelte. Diese Dinge sollte man in und um Eisenach gesehen haben:

Wartburg

Die Wartburg wacht über Eisenach. Daher kommt im Übrigen auch ihr Name, denn “Warte” bedeutet so viel wie “Wächter”. Die wohl bekannteste Geschichte, die sich auf der Wartburg abgespielt hat, hat mit dem Aufenthalt des weltberühmten Reformators Martin Luther zu tun. Während seiner Zeit auf der Burg übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche. Wer heutzutage nachempfinden möchte, wie es sich damals anfühlte, den Burgberg zu erklimmen, kann sich auf einen Esel setzen und hinauf reiten – die Eselstation hat jeden Sommer bei schönem Wetter geöffnet.

Nationalpark Hainich

Ein Stück nordöstlich von Eisenach liegt der Nationalpark Hainich, der so einzigartig ist, dass er zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Der Höhenrücken wird vom größten zusammenhängenden Buchenwald Deutschlands bedeckt. Ein besonderes Highlight ist der Baumkronenpfad – der höchste seiner Art. Auf bis zu 24 Meter steigen Abenteurer empor, um den Ausblick über die Wipfel der Bäume zu genießen und die verschiedenen Aktivitäten zu nutzen. Einzigartig ist auch die hohe Anzahl der einheimischen Wildkatzen innerhalb des Nationalparks.

Gotha

Anreise Flug: Zum Flughafen Erfurt-Weimar oder Frankfurt, danach weiter mit dem Zug Bahn: Zug nach Bahnhof Gotha Bus: Fernbus nach Gotha Etwa 30 Kilometer östlich unserer ersten Station liegt die alte Residenzstadt Gotha, die man schon von Weitem erkennt: Bereits aus der Ferne begrüßt das Schloss Friedenstein die Besucher. Übrigens: Gotha ist der Geburtsort des deutschen Versicherungswesens und der deutschen Sozialdemokratie. Im Jahr 1820 wurde hier die erste Versicherung und 1875 der Vorgänger der SPD gegründet. Außerdem gibt es in Gotha mit der Thüringerwaldbahn eine über 20 Kilometer lange Überlandstraßenbahn, die bis nach Tabarz im Thüringer Wald führt. Jährlich findet in Gotha das Barockfest statt, welches die Besucher in eine glamoröse Zeit entführt. Diese Dinge sollte man in und um Gotha gesehen haben:

Schloss Friedenstein

Das Schloss Fiedenstein ist Gothas Wahrzeichen. Der frühbarocke Prunkbau aus dem 17. Jahrhundert lockt heute mit einer riesigen Kunstsammlung und verschiedenen Ausstellungen. Außerdem beherbergt Schloss Friedenstein das berühmte Ekhof-Theater mit der einzigen heute noch im Original erhaltenen barocken Bühne Deutschlands. Um das Schloss herum befinden sich der Schlossgarten, der Rosengarten und die Orangerie.

Die Drei Gleichen

Bei den Drei Gleichen handelt es sich um drei Burgen, die allesamt in Sichtweite voneinander liegen. Übrigens sollte man sich nicht wundern, dass die Burgen einander gar nicht ähneln. Der Name geht auf die Grafen von Gleichen zurück, die hier einst residierten. Die Burgen stehen jeweils auf einem Hügel – wer also gut zu Fuß ist, kann sich der Herausforderung stellen und alle drei an einem Tag erkunden. Hat man eine der Burgen “erobert”, wird man mit einem kilometerweiten Ausblick über Mittelthüringen belohnt.

Erfurt

Anreise Flug: Zum Flughafen Erfurt-Weimar, Leipzig-Halle oder Frankfurt Bahn: Zug nach Erfurt Hauptbahnhof Bus: Fernbus nach Erfurt In Erfurt sind wir in der Landeshauptstadt Thüringes und zugleich der größten Stadt des Freistaates angekommen. Im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt, zählt Erfurt zu den ältesten mittelalterlichen Orten des Landes. Das zeigt auch der gut erhaltene historische Stadtkern, einer der größten in Deutschland. Die Ikone Erfurts ist der Dom St. Marien mit der benachbarten Severikirche. Nirgendwo sonst stehen zwei derart große Kirchenbauten so dicht nebeneinander. Vor den beiden prunkvollen Bauten erstreckt sich der Domplatz, der seit jeher als Marktplatz genutzt wird. Außerdem finden hier jährlich verschiedene Feste, wie beispielsweise der Erfurter Weihnachtsmarkt, statt. Einzigartig sind auch die Domstufenfestspiele, bei denen jedes Jahr die Stufen zwischen den beiden Kirchen in eine riesige Freiluftbühne verwandelt werden. Diese Dinge sollte man in Erfurt gesehen haben:

Zitadelle Petersberg

Neben dem Domplatz erhebt sich die Zitadelle Petersberg, eine der größten barocken Stadtfestungen Europas. Von hier aus bietet sich nicht nur ein ungetrübter Ausblick auf die Stadt – unerschrockene Besucher können auch an Führungen durch die unterirdischen Gänge und Katakomben unter dem Festungsberg teilnehmen. Anschließend bietet sich ein Kaffee in der Glashütte an.

Krämerbrücke

Ein weiterer Besuchermagnet in Erfurt ist die Krämerbrücke, die mit knapp 80 Metern längste bebaute Brücke nördlich der Alpen. Einzigartig: Auf ihr stehen 32 historische Fachwerkhäuser, die heute noch bewohnt und in deren Erdgeschoss viele kleine Geschäfte zu finden sind. Um die Brücke herum findet mit dem Krämerbrückenfest jedes Jahr im Juni das größte Altstadtfest Thüringens statt.

egapark

Erfurt wird oft auch als “Blumenstadt” bezeichnet. Diesen Spitznamen verdankt es der Gartenbaukultur, die hier im 19. Jahrhundert buchstäblich aufgeblüht ist. Auf der “ega”, der Erfurter Gartenbau-Ausstellung, kann man diese Tradition live erleben. Auf dem Gelände finden sich zahlreiche botanische Hingucker und verschiedene Attraktionen. Dazu kommen verschiedene Veranstaltungen, wie das Sommerkino oder das jährliche Lichterfest. Das Gelände wird auch den Kern der BUGA 2021 in Erfurt bilden.

Weimar

Anreise Flug: Zum Flughafen Erfurt-Weimar, Leipzig-Halle oder Frankfurt; danach weiter mit dem Zug Bahn: Zug nach Bahnhof Weimar Bus: Fernbus nach Weimar Weiter geht die Reise durch Thüringen in die Hauptstadt der Klassischen Literatur. Weimar ist die wohl bekannteste Stadt in Thüringen, ist sie doch weltweit als der Ort berühmt, in dem Goethe und Schiller den Höhepunkt ihrer literarischen Karriere erlebten. Der Geist dieser beiden Berühmtheiten lebt auch heute noch in der Stadt weiter und wird hier mit Stolz für alle Besucher spürbar gemacht. Auch die Bauhaus-Architektur hat in Weimar eines ihrer Zentren. Highlight des Jahres ist der Zwiebelmarkt, das größte Volksfest Thüringens. Diese Dinge sollte man in und um Weimar gesehen haben:

Das klassische Weimar

Aus der klassischen Epoche stammen unter anderem das Deutsche Nationaltheater oder die Herzogin Anna Amalia Bibliothek – beide müssen auf der To-do-Liste eines jeden Kulturliebhabers stehen. Außerdem empfiehlt sich ein Spaziergang durch den Ilmpark, der unter anderem Goethes Gartenhaus beherbergt und zudem Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Klassisches Weimar ist. Zu diesem Weltkulturerbe zählt auch das Weimarer Stadtschloss, das heute teilweise als Museum genutzt wird.

Die Glockenstadt Apolda

Nur wenige Kilometer von Weimar entfernt liegt die Glockenstadt Apolda mit ihrer jahrhundertealten Tradition – der Glockengießerei. Zu diesem Thema gibt es auch ein bekanntes Museum in der Stadt. Das Apoldaer Schloss ist eine weitere Sehenswürdigkeit. Wer an einer besonderen Führung durch die Stadt teilnehmen möchte, kann sich dem singenden Nachtwächter anschließen. Die Touren beginnen in der Abenddämmerung und geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte Apoldas.

Jena

Anreise Flug: Zum Flughafen Erfurt-Weimar oder Leipzig-Halle; danach weiter mit dem Zug Bahn: Bahn nach Jena Bus: Fernbus nach Jena Thüringens Wirtschafts- und Bildungszentrum befindet sich in Jena, der zweitgrößten Stadt des Landes. Beeindruckend ist vor allem die geographische Lage der Stadt. In einer langestreckten Senke zwischen Kalk- und Sandsteinenbergen zieht sich die Stadt entlang des Flusses Saale. Hier entlang verläuft mit dem Saale-Radweg übrigens auch ein Teilstück von einem der schönsten Radwanderwege in Mitteldeutschland. Eines der jährlichen Highlights ist die KulturArena auf dem Theatervorplatz. Hier treten große sowie kleine Musiker auf, gepaart mit Theater und Film – in jedem Fall hochklassig! Diese Dinge sollte man in und um Jena gesehen haben:

Das Zeiss-Planetarium

Wer sich gern von Lichtspielen verzaubern lässt, der ist im Jenaer Planetarium genau richtig. Mit wechselnden Veranstaltungen werden die Besucher beispielweise in das Universum entführt, oder auch in die Welt der Musik: Im Zusammenspiel mit den Klängen bekannter Bands wie Queen oder Pink Floyd geht es im ältesten Planetarium der Welt richtig zur Sache. Also zurücklehnen und genießen!

Gera

nreise Flug: Zum Flughafen Leipzig-Halle; danach weiter mit dem Zug Bahn: Bahn nach Gera Bus: Fernbus nach Gera Die letzte Station auf unserer Reise durch Thüringen heißt Gera. Die Stadt an der Weißen Elster blickt auf eine lange Tradition als herrschaftlicher Sitz und als Zentrum der Textilindustrie zurück. Am besten lässt man sich die Geschichte Geras vom Nachtwächter erzählen, der Besucher in den Abendstunden durch die Stadt führt und viele witzige Anekdoten auf Lager hat. Übrigens wird nördlich von Gera in Bad Köstritz das berühmte Köstritzer Schwarzbier gebraut. In Gera selbst kann man die zahlreichen unterirdischen Bierkeller, genannt Höhler, besichtigen und sich in der Stadt natürlich auch ein frisch gezapftes Bier schmecken lassen. Diese Dinge sollte man in und um Gera gesehen haben:

Gera-Untermhaus

Der ehemals eigenständige Ort zählt zu den historischen Highlights der Stadt Gera. Auf dem alten Schloss Oberstein hatten die Fürsten von Reuß ihren Herrschaftssitz. Vom Bergfried des Schlosses hat man heute den besten Ausblick über die Stadt. Zudem findet man hier ein beliebtes Ausflugscafé. Kunstliebhaber können in Untermhaus das Geburtshaus des Malers Otto Dix samt Ausstellung besichtigen. Im Osten des Ortes findet sich der sogenannte Küchengarten mit der Orangerie (heute Kunstsammlung) und dem Prachtbau des Geraer Theaters.

Die Skatstadt Altenburg

Ein bisschen entfernt, aber absolut sehenswert liegt das schöne Städtchen Altenburg. Dem Besucher fällt natürlich als erstes das imposante Schloss auf, das über der Stadt thront. Die eleganten Säle im Corps de Logis und die Schlosskirche empfehlen sich ebenfalls bei einem Besuch in Altenburg. Im Schloss befindet sich auch das, was der Stadt ihren Spitznamen verliehen hat: das Spielkartenmuseum – tatsächlich wurde in Altenburg das beliebte Kartenspiel Skat erfunden.

Und sonst so in Thüringen?

Die bisher gezeigten Städte und Orte sind nur ein kleiner Teil von dem, was das grüne Herz Deutschlands zu bieten hat. Man könnte ewig weiter schreiben und würde kaum zum Ende kommen. Deswegen hier noch ein paar Tipps für Orte jenseits der Thüringer Städtekette, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Sondershausen: Im Norden Thüringens gelegen, bietet dieses kleine Städtchen unter anderem das Schloss Sondershausen, das z. B. mit musikalischen Veranstaltungen in seinen prachtvollen Sälen lockt. Hinzu kommt das Erlebnisbergwerk “Glückauf Sondershausen”, in welchem man in 700 Metern Tiefe unter anderem an Mountainbike-Rennen teilnehmen kann. Mühlhausen: Eine der am besten erhaltenen Stadtmauern Deutschlands zieht sich fast komplett um den historischen Stadtkern von Mühlhausen. Unzählige gut erhaltene mittelalterliche Gebäude finden sich innerhalb der Mauern. Die Marienkirche der Stadt ist ein gotischer Prachtbau und die zweitgrößte Kirche in Thüringen. Schmalkalden: Die Stadt am Hang des Thüringer Waldes ist die heimliche Fachwerk-Hauptstadt des Freistaates. Die Häuser wurden in den letzten Jahren aufwändig saniert und begeistern heute die Besucher Schmalkaldens. Moderne Wege ging die Stadt mit der Errichtung von “Selfie-Points”. Im Boden markiert, zeigen diese die besten Punkte für ein Handy-Selbstpotrait. Ilmenau: “In Ilmenau, da ist der Himmel blau”, lautet ein Sprichwort. Doch selbst wenn das mal nicht der Fall ist – sportlich ist die Stadt immer gut dabei, vor allem bei den Mountainbike-Downhill-Rennen auf einer spektakulären Strecke. Im Winter geht es auf dem Eis “heiß” her.

Anreise zum Thüringer Wald

Für Fernreisende bietet sich Eisenach als Zielpunkt für eine Zugfahrt zum Thüringer Wald an. Die Stadt liegt an der ICE-Strecke Frankfurt-Dresden und wird regelmäßig angefahren. Wichtige Bahnhöfe für den Regionalverkehr sind unter anderem Suhl, Schmalkalden, Friedrichroda oder Waltershausen. Kleines Highlight: Waltershausen ist vom nahegelegenen Gotha aus mit der “Waldbahn” zu erreichen, einer Überland-Straßenbahn. Auch das Wintersportzentrum Oberhof ist mit den Regionalexpresszügen auf der Strecke Erfurt-Würzburg erreichbar. Von Erfurt aus fährt zudem auch die Erfurter Bahn bis nach Blankenstein am Rennsteig.
Mitten im Thüringer Wald wird die Stadt Suhl mit Fernbussen von Flixbus angefahren. Von Suhl aus kommt man leicht mit Regionalzügen zu den weiteren Orten der Region. Das am westlichen Rand des Thüringer Waldes gelegene Eisenach verfügt ebenfalls über einen Fernbushalt und Weiterreisemöglichkeiten mit der Bahn. Die Landeshauptstadt Erfurt verfügt über die meisten Fernbusverbindungen im Freistaat und liegt nur etwa 50 Kilometer vom Thüringer Wald entfernt.
Der nächstgelene Flughafen befindet sich in Erfurt, allerdings landen dort vorwiegend Urlaubsflieger. Große Flughäfen befinden sich in Frankfurt am Main, Leipzig und Nürnberg. Innerhalb Deutschlands lohnt sich die Anreise mit dem Flugzeug zum Thüringer Wald wegen der hohen Kosten und dem obligatorischen Flughafentransfer jedoch nicht.

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Mobilität im Thüringer Wald

Zug

Wie bereits erwähnt sind etliche Orte im Thüringer Wald durch Regionalzüge miteinander verbunden. Die meisten Züge fahren von und nach Eisenach sowie Suhl. Auch das am Rande des Nordhangs liegende Ilmenau sowie Waltershausen sind gut mit Regionalzügen zu erreichen. Die geographischen Gegebenheiten im Thüringer Wald erschweren den Bau von Zugstrecken allerdings, sodass innerhalb des Gebiets nur noch Oberhof, Schmiedefeld und Schmalkalden über Bahnhöfe verfügen.

Bus

Regionale Buslinien sind im Thüringer Wald gut ausgebaut. Städte wie Suhl, Ilmenau, Meinigen oder Schmalkalden verfügen über weitläufig ausgebaute Regionalbusnetze, die den Großteil des Gebietes erschließen. Für Gäste der Region Oberhof empfiehlt sich das Rennsteig-Ticket, welches nicht nur in den Regionalbussen, sondern auch auf der Zugstrecke von Ilmenau nach Oberhof gilt.

Wandern

Für jeden, der gut zu Fuß ist, ist der Thüringer Wald ein wahres Paradies. Allein der Rennsteig ist 170 Kilometer lang und gut ausgebaut (auch für Fahrräder). Der Wanderweg schlängelt sich entlang des Kamms auf Höhen über 980 Meter. Unterwegs gibt es zahlreiche Wanderhütten, Restaurants und Hotels. Vom Hauptweg zweigen zusätzlich weitere Wanderwege ab, wie der Via Porta-Pilgerweg oder der Thüringen-Rhein-Wanderweg bis Neuwied am Rhein.


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Sehenswürdigkeiten im Thüringer Wald

Die Wartburg

Die Königin unter den Burgen thront auf einem Hügel bei Eisenach und wacht über den Anfang des Rennsteigs. Die Wartburg hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich, von Gefechten über Martin Luther bis hin zur Einigung, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. Heute ist sie eine der meistbesuchten Burgen überhaupt und hat selbstverständlich UNESCO-Status. Man kann sie zu Fuß, in einem Wagen oder auf einem Esel “erobern”. Das burgeigene Museum erzählt viel Spannendes über die Burg und Thüringen.

Die Marienglashöhle

Etwas südlich der Stadt Gotha findet sich mit der Marienglashöhle ein beeindruckendes Naturdenkmal. Wer keine Angst vor engen Räumen hat, kann in die, ehemals als Kupfer- und Gipsbergwerk genutzte Höhle hinabsteigen und sich von den bizarren Felsformationen verzaubern lassen. Führungen geben einen Einblick in die Geschichte des Bergwerks und regelmäßige Veranstaltungen, wie Konzerte, locken tausende Besucher an. Man kann sich in der Marienglashöhle übrigens sogar trauen lassen.

Der Große Inselsberg

Nicht der höchste Berg des Thüringer Waldes ist der Besuchermagnet der Region, es ist in diesem Fall der vierthöchste. Das liegt aber auch nicht an der Höhe, sondern an den vielen Freizeitmöglichkeiten auf dem Großen Inselsberg. Besonders beliebt ist die Sommerrodelbahn, auf der es mit bis zu 40 km/h den Hang hinunter geht. Noch recht neu ist der Wie-Flyer, bei dem die Passagiere (oder besser gesagt “Piloten”) in einer Gondel an einem Schienensystem hängend ins Tal sausen. Zusammen mit dem Abenteuerspielplatz den speziellen Angeboten für Kindergeburtstage ist der Große Inselsberg ideal für Familien.


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